Interview

VON KARIN RAESS-BOLLIGER

In Ihrem Buch «Ich und Du und Wir» erzählen Sie von Menschen, die Frieden und Glück suchen, für sich und mit ihren Nächsten. Gibt es so etwas wie eine Anleitung, diesen Frieden finden zu können?

Doranne Luginbühl: Eine allgemeingültige Anleitung kann ich nicht geben, ich kann nur erzählen, was mir hilft, ihn immer wieder neu zu finden und zu bewahren.

Gerne.

Luginbühl: Wenn ich mit allen meinen Facetten, die ich in mir drinhabe und die mich ausmachen, einen gleichwertigen, achtungsvollen Umgang pflege, bin ich ausgeglichen. Das wirkt sich auf mein Umfeld aus und bringt Frieden, soweit es in meiner Macht liegt.

Warum spielen in Ihrem Buch die Begegnungen der Menschen gerade in einem Geburtshaus?

Luginbühl: Unseren Umgang mit uns selbst und unserer Mitwelt haben wir von unserem ersten Lebenstag an gelernt. Als Kinder lernen wir: So wie mit uns umgegangen wird, so geht man miteinander um, das ist das Vorbild. Und das nicht nur in den konkreten Handlungen, sondern, je kleiner wir sind, desto mehr lernen wir den emotionalen «Ton» und reagieren wir auf die innere Grundhaltung, die den Handlungen unserer Bezugspersonen zugrundeliegt.

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